Wohnungspolitik im Kreis muss besser koordiniert werden

Auf Einladung des Kreisverbands Rhein-Pfalz der Grünen sprach der Wohnungsbaupolitische Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion, Chris Kühn, am 13. Oktober in Mutterstadt zum Thema  Sozialer Wohnungsbau. „Bezahlbarer Wohnraum wird nicht nur in den großen Städten knapp. Ein wichtiger Grund ist der Rückgang beim Sozialen Wohnungsbau“, führte Chris Kühn im gut besuchten Palatinum aus. „Immer mehr Wohnungen fallen aus der Mietpreis- und Belegungsbindung. Wir Grünen begegnen dieser Entwicklung mit einem Programm für eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit mit zahlreichen Förderinstrumenten. Geförderte Wohnungen sollen dabei dauerhaft der Mietpreis- und Belegungsbindung unterliegen.“ Im Anschluss an den Vortrag des Tübingers Kühn stellten Vertreter der Grünen Kreisverbände Ludwigshafen, Speyer, Frankenthal und Rhein-Pfalz-Kreis die Situation vor Ort dar. In einer lebhaften Diskussion, moderiert von Armin Grau, Sprecher des Kreisverbands Rhein-Pfalz, wurden Strategien diskutiert. Ein Berichtswesen zur Wohnungssituation wurde als wichtig erachtet. Außerdem sollten den Sozialen Wohnungsbaugesellschaften mehr Liegenschaften, vor allem im Ortskern, zur Verfügung gestellt werden.

Zuvor hatte die Grüne Kreistagsfraktion bereits eine Anfrage zum Abgleich der Nachfrage und des Angebots an Sozialwohnungen im Kreis an den Landrat gestellt. Das Ergebnis zeigt, dass es keine koordinierende Rolle des Kreises gibt, obwohl dieser die Sozialwohnungen baut und somit über das Wissen zu Angebot und Nachfrage verfügen sollte. Hier geht es zu der Anfrage und der Antwort.

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