Eine zentrale und digitale Platzvergabe für Kitaplätze über ein Portal ermöglicht es den Eltern, in vier einfachen Schritten zu handeln: Registrierung, Vormerkung, Platzangebot und Aufnahme. Dieses System ist bereits in einigen Kreisen etabliert. Leider zieht sich der Rhein-Pfalz-Kreis aus der Verantwortung für eine zentrale Platzvergabe zurück.
Andrea Franz, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen Kreistagsfraktion, kommentiert: „Der Rückzug des Kreises ist aus der Perspektive der Eltern bedauerlich. Eine zentrale und digitale Platzvergabe hätte den Eltern die oft langwierige Suche nach einem Kitaplatz erheblich erleichtert. Darüber hinaus hätte ein solches System Synergien geschaffen, die sowohl den Verwaltungsaufwand für die Kitaleitungen verringert als auch die finanziellen Ressourcen der Kommunen geschont hätten.“
Derzeit müssen Eltern in vielen Kommunen für jede Kita einen schriftlichen Antrag einreichen, oft auf unterschiedlichen Formularen und mit verschiedenen Nachweisen. Die Entscheidungsprozesse sind für sie häufig intransparent. Daher war es eine zentrale Forderung der Grünen, ein digitales System flächendeckend einzuführen.
Andrea Franz fügt hinzu: „Wir Grüne setzen uns in den Räten dafür ein, dass ein digitales und zentrales System schnellstmöglich eingeführt wird, sei es vor Ort oder in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kommunen. Eltern haben einen Anspruch auf eine transparente und digitale Beantragung. Ich appelliere an die freien Träger, sich einer zentralen und digitalen Platzvergabe anzuschließen.“
Zentrale und digitale Platzvergabe für Kitaplätze im Kreis ist wichtig für Eltern