Maurice Kuhn

Wer ist Maurice Kuhn?

Name, Ort, Familie

Maurice Kuhn, aus Altrip, ledig

Warum gerade GRÜN, haben wir nicht schon genügend Gutmenschen? 

Es kann nie genug gute Menschen geben. Wer will schon schlechte Menschen? Vor allem geht es darum die Zukunftsaufgaben anzugehen und den nachfolgenden Generationen auf unserem Planeten und in unserer Gesellschaft ein gutes Leben zu ermöglichen. Gerade jetzt sehen wir mit dem Aufstieg von Rechtspopulisten, mit der fortschreitenden Klimakise, mit sozialen Ungerechtigkeiten, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Einkommens ausschließen, und mit einer Großen Koalition des Stillstands in Berlin die Anzeichen, das etwas schleunigst getan werden muss. Die tolle Bewegung „Fridays for Future“, mit der tausende Jugendliche für den Umweltschutz und für eine besser Zukunft auf die Straße gehen, verdeutlicht die Notwendigkeit zu handeln in diesen Tagen besonders. Wir GRÜNE handeln und packen die Zukunftsthemen konsequent an und setzen diese in den Landesregierungen sogar um. Mit GRÜN gibt es eine Gesellschaft, in der niemand aufgrund seiner Herkunft, Sexualität oder seines Einkommens ausgegrenzt wird und in der jeder gleichermaßen Chancen bekommt sich frei zu verwirklichen. Mit GRÜN steht die Umwelt im Mittelpunkt, was das Klima schont, das Leben gesünder macht und neue Perspektiven für eine moderne Mobilität und innovatives Wirtschaften erschließt. Um in Zukunft eine gerechte Gesellschaft und eine intakte Umwelt zu ermöglichen, braucht es uns GRÜNE.

Welche drei Dinge magst Du an unserem Kreis besonders? 

Ich bin oft in Berlin und noch öfter in Mainz – dennoch bin ich gerne im Rhein-Pfalz-Kreis zuhause. Was mich immer aufs Neue fasziniert ist die viele Natur, die besonders an schönen sonnigen Tagen zum Genießen in der Freizeit einlädt, vor allem in meinem Heimatort Altrip. Das zeigt uns umsomehr die Notwendigkeit auf, unsere Natur zu schützen und die Artenvielfalt im Kreis zu fördern. Auch begeistern mich die Menschen in unserem Kreis. Hier wird vor Ort angepackt und ehrenamtliches Engagement in zahlreichen Vereinen und Initiativen gelebt. Ich selbst besuche gerne vor allem die vielen Feste im Kreis, wo Geselligkeit und Frohsinn gelebt wird und die maßgeblich von den vielen Vereinen ausgerichtet werden. Auch das muss die Politik im Blick haben und das Ehrenamt als wichtige Stütze für eine funktionierene Gesellschaft würdigen und fördern. Besonders schön zu sehen ist, wie sich zahlreiche junge Familie in unserem Kreis ansiedeln und ein Zuhause finden. In natürlicher Umgebung, in einem aktiven Gemeindeleben und mit einer nahen Anbindung in die Metropolregion lässt es sich hier gut aufwachsen. Dass sich Familien und Jugendliche weiter hier wohlfühlen und auf zahlreiche kulturelle Angebote zurückgreifen können, auch dafür muss Politik sorgen. Ich bin gerne im Rhein-Pfalz-Kreis zuhause und engagiere mich daher umso gern vor Ort politisch.

Welche drei Dinge willst Du unbedingt verbessern in unserem Kreis? 

Ich möchte einen Landkreis, in dem sich alle zuhause fühlen und sich frei verwirklichen können unabhängig von Herkunft, Sexualität, Einkommen oder Alter. Dafür braucht es für Familien und vor allem für Jugendliche mehr kulturelle und sozial gerechte Angebote, die alle wahrnehmen können. Jugendliche müssen die Chance haben, sich mehr für ihre Belange einzusetzen, was durch geregelte Beteiligungsformen ermöglicht werden kann. In einem Landkreis, in dem alle gerne leben, ist eine gute Verkehrsanbindung wichtig. Vor allem Jugendliche sind auf einen ausgebauten und attraktiven Busverkehr angewiesen. Darum müssen wir mehr Busverbindungen zu den Städten und zwischen den Kommunen im Kreis mit besserer Taktung schaffen. 

Wie kommst Du morgens zur Arbeit? (Warum gerade so?) 

Zur Universität oder zur Arbeit komme ich oft müde, ansonsten mit fast allen Verkehrsformen: Mit dem Bus, der Straßenbahn, mit dem Rad oder zu Fuß. Das tolle an Bus und Straßenbahn ist, dass man während der Fahrt noch bequem Zeitung lesen, Mails beantworten und Dinge abarbeiten kann. Und das Fahrrad hält natürlich fit. Und mit allen Verkehrsformen kommt man umweltfreundlich von A nach B.

Lieber süßes oder salziges Frühstück? (Und was gibt es da genau?) 

Zum Frühstück gibts Nazis, vornehmlich aus den Sozialen Medien. Zum essen gibts aus Zeitgründen oftmals nur Müsli und Kaffee, am Wochenende schonmal Rührei mit Speck und Obst-Jogurt.

Wenn Du drei Wünsche frei hättest, was würdest Du Dir wünschen? (von was wir alle profitieren würden) 

Politik, die handelt, die Zukunftsthemen erkennt und Probleme löst. Also stärkere Grüne. Im Detail: Eine Gesellschaft, in der die Politik den Menschen Chancen und nicht Hürden auf dem Weg gibt, in der alle Menschen gut leben und sich selbstverwirklichen können unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Sexualität, dem Einkommen oder dem Alter. Wo der Strom von sauberen Erneuerbaren Energien und nicht mehr von dreckigen Kohlekraftwerke kommt und wo ländliche Räume mit kulturellen Angeboten für Familien und Jugendlichen wie mit attraktiven Nahverkehr gestärkt werden.

Engagierst Du Dich noch irgendwo? (z.B. Mitgliedschaften in Vereinen) 

Neben meinem Engagement bei den Grünen bin ich in zahlreichen Institutionen, Vereinen und Initiativen aktiv. So gebe ich in der Grünen Jugend wichtige Impulse für eine jüngere Politik oder bekomme als Stipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung Einblicke in die Bundespolitik und arbeite an Konzepten für den sozial-ökologischen Wandel. Mein besonderes Anliegen liegt vor allem im Kampf gegen Rechts und der Demokratiebildung. Im Verein Ludwigshafen-setzt-Stolpersteine arbeite ich die Geschichte der Region im Nationalsozialismus auf und gedenke den Opfern mit Stolpersteinen, Veranstaltungen oder Medienprojekten. Regelmäßig vertrete ich den Verein in der Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit der Landeszentrale für politische Bildung Rlp. Für ein Projekt und mein Engagement in der Gedenkarbeit bekam ich 2018 den Nachwuchs-Medienpreis Pfalz. Ebenfalls konnte ich die Initiative Aufstehen-gegen-Rassismus Rhein-Neckar mitaufbauen und begleiten und diskutierte an zahlreichen Samstagen in der Ludwigshafener oder Mannheimer Innenstadt mit AfD-Wähler*innen. Vor und auch während meinem Engagement bei den Grünen war ich vor Ort in Altirp in der Flüchtlingshilfe im Netzwerk Asyl aktiv und betreute gemeinsam mit einem Freund eine Wohngruppe von zeitweise 9 Geflüchteten.