Martin Eberle

Wer ist Martin Eberle?

Name, Ort, Familie

Martin Eberle, Jahrgang 1986, in Lambsheim aufgewachsen und bin nach dem Studium wieder hier her gezogen, wo ich nun seit einigen Jahren mit meiner Frau zusammen lebe.

Warum gerade GRÜN, haben wir nicht schon genügend Gutmenschen? 

Im Jahr 2016 bin ich den Grünen beigetreten, weil mich zum einen der Rechtsruck in Deutschland und Europa erschreckt hat und zum anderen, weil mich die furchtbar schlechten Radwege in und um Lambsheim und im Rhein-Pfalz-Kreis ärgern. Die Grünen waren aber auch zuvor schon die Partei meiner Wahl, vor allem aufgrund der starken umwelt-, klima- und verkehrspolitischen Positionen, bei welchen sie den anderen Parteien in Deutschland deutlich voraus sind. Und unser Mitgliederzuwachs der letzten Jahre und Monate zeigt, dass noch viel mehr Menschen so denken und wir ganz und gar nicht schon genügend Gutmenschen haben!

Welche drei Dinge magst Du an unserem Kreis besonders?

Die gute Lage in der Metropolregion zwischen größeren Städten und Pfälzer-Wald, dadurch sind die Wege für die meisten zum Arbeitsplatz als auch für Ausflüge in den Wald zum Wandern recht kurz.  

Welche drei Dinge willst Du unbedingt verbessern in unserem Kreis?

Ganz klar die Rad-Infrastruktur und den ÖPNV. Obwohl hier vieles sehr nah beisammen ist, ist bisher alles für den PKW-Verkehr optimiert. Da bleibt viel Potential für Radverkehr und ÖPNV ungenutzt. Als Informatiker habe ich auch den Glasfaserausbau und die digitale Infrastruktur im Blick, hier stehen wir zwar nicht furchtbar schlecht da, aber da ist viel Luft nach oben um Fit für die Zukunft zu sein. Die Konservativen haben offenbar noch immer nicht verstanden, was das Internet für unsere Wirtschaft und unseren Arbeitsmarkt bedeutet. Wenn ich Radverkehr und ÖPNV als einen Punkt „Verkehr“ sehe, habe ich noch einen Punkt frei: wir brauchen hier im landwirtschaftlich intensiv genutzten Kreis deutlich mehr Bio-Landwirtschaft. Die Artenvielfalt ist massiv gefährdet aber auch das Grundwasser ist durch die Landwirtschaft stark belastet. Da müssen wir auch im Kreis schnell und kräftig handeln.

Wie kommst Du morgens zur Arbeit? (Warum gerade so?)

Als ich noch in Bad Dürkheim gearbeitet habe, bin ich mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. Das dauert von Lambsheim aus nur wenige Minuten länger als mit dem PKW und ist genau so schnell wie mit dem Zug. Dafür habe ich aber gleich etwas Sport gemacht und auch noch Geld gespart. Mittlerweile arbeite ich in Mainz, und die Zugverbindung dort hin ist leider so unzuverlässig, dass ich entweder von Zuhause aus arbeite oder mit dem Elektroauto ins Büro fahre.

Wenn Du drei Wünsche frei hättest, was würdest Du Dir wünschen? (von was wir alle profitieren würden)

Dass CDU/CSU nie mehr einen Verkehrsminister stellen, das sind ja immer Totalausfälle. Mehr Gerechtigkeit in Deutschland, eine herzhafte Umverteilung von oben nach unten, damit die Schere zwischen Arm und Reich sind endlich wieder mehr schließt, als immer weiter auseinander zu gehen. So, jetzt hab ich noch einen Wunsch frei, oder? Dann wünsche ich mir noch, das rechte Kräfte nie mehr eine Chance haben. Das ist mir eigentlich noch wichtiger als das mit dem schwarzen (kommt das vom Dieselruß?) Verkehrsministerium.

Engagierst Du Dich noch irgendwo? (z.B. Mitgliedschaften in Vereinen)

Ich bin in der Flüchtlingshilfe Lambsheim-Heßheim ehrenamtlich aktiv. Während dem Studium habe ich mich viel direkt um die Sorgen und Probleme der Flüchtlinge in Lambsheim gekümmert, mich regelmäßig mit diesen getroffen und ihre Integration unterstützt und bei ganz alltäglichen Problemen, die man als Fremder zunächst hat, geholfen. Seit ich berufstätig bin betreue ich aus zeitlichen Gründen nur noch die Website der Flüchtlingshilfe Lambsheim-Heßheim.